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Bericht über den QRP-Einsatz des IC 703 - 10 W Ausgangsleistung

Ich habe das Gerät von einem OM aus dem OV erhalten, die 

Bedienungsanleitung kurz studiert, einen Akku (7 Ah) gekauft

und bin auf den Scheibenberg gefahren. Als Antenne diente 

die Sigma 360 Vertikalantenne, die ich auf einem kurzen Mast befestigt habe. Mit seinem kleinen Tuner ließ die der 703 auf fast allen Bändern abstimmen. 

Ich konnte auf Anhieb einige Stationen aus Italien und 

England auf 40 m in cw arbeiten. Ein portugiesischer OM

gab mir auf 20m in SSB eine 57, ich konnte eine 59+ zurückgeben, allerdings sendete er mit 700W.

Auf 17 m konnte ich ein längeres QSO in SSB mit einer griechischen Station führen, Signalstärke und Audio wurden als gut bewertet. 

Schwieriger gestaltete sich der Betrieb der digitalen Betriebsarten. Mit dem preiswerten Interface UD02IC für ICOM konnte ich nur empfangen, das Kabel kann auch kein CAT. Ich hatte noch das MICROHAM III für Digimodes 

zu Hause, die passenden Kabel für ICOM ( 13-polig) sind aber ziemlich teuer. Ich habe es mir trotzdem zugelegt und versuchte gemeinsam mit André DO1CAL eine Verbindung

zwischen PC und 703 herzustellen. Nach vielen Versuchen

konnte ich aber auch nur empfangen. Erst nach Neuinstallation der Treiber ( man kann einen oder mehrere

virtuelle COM-Ports erzeugen) und mehrfachen Herunterfahren des PC's gelang es die Frequenz, die CAT

und die PTT zu Leben zu erwecken. Auch in den Digimodes

bildet der 703 ein sauberes Signal ab - der Empfänger des Kleinen ist sehr gut. Mit dem Abstimmen am CG 3000

 an meiner EndFed, gab es einige Probleme, die Leistung war zu schwach. Nur in cw gelang das dann und ich habe auf allen Bändern ein sehr gutes SWR. 

Auf 80 m konnte ich einige europäische Stationen auf Anhieb

mit 10 W arbeiten - die Raporte lagen bei -8 bis -15 dB.

Heute am Nachmittag konnte ich problemlos 3 Amerikaner

auf 17 m und einen Brasilianer auf 15 m arbeiten.

Die Raporte lagen bei -17 db bis -22 dB.

Ich war sehr erstaunt, wie gut sich der kleine 703 auf den

dicht belegten Bändern schlägt. 

Es braucht also nicht unbedingt eine Leistung von 1 KW,

um Funkverbindungen her zu stellen. 

 

FT8 - DX - Verbindungen

kleine Hilfe

Die Teilnehmerzahl in dieser digitalen Betriebsart ist ständig steigend. Liest man die Meldungen von den Dx-Expeditionen, ist immer etwas FT-8 dabei.

In den letzten Tagen war ab 07 Uhr das 40-m-Band

offen nach Australien, Neuseeland und die Südsee.

Deshalb lohnt es sich, mal dort sein Glück in FT-8 zu versuchen.

Eine Dx-Station arbeitet meist auf einer Sendefrequenz - das ist so üblich bei allen Pile-Ups

bei DX-Expeditionen. Das Rufen dieser Station

sollte also auf einer freien Frequenz neben der Station erfolgen.

Geht man in FT-8 auf die Sendefrequenz - und das tuen sehr viele Stationen - kann die Dx-Station die Signale ev. nicht mehr dekodieren. Die gesamte Operation wird blockiert und das teilweise minutenlang. Die Dx-Station ist gefrustet und gibt auf. Wird die Sendefrequenz der Dx-Station freigehalten und neben dieser gerufen, dekodiert WSJT-X diese Anrufe - mehrere Felder werden bei der Dx-Station rot angezeigt.

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Nun kann sich die DX-Station eine rufende Station aussuchen, die sie arbeiten möchte. Wenn relativ viele Stationen anrufen, dauert es manchmal etwas, ehe man drangenommen wird. Wird man von der DX-Station angerufen, springt das Programm sofort auf die Sendefrequenz der Dx-Station und geht automatisch zum nächsten QSO-Schritt über.

Man sollte noch mit RX - TX die beiden Button

(rot und grün) in Übereinstimmung bringen.

Nur so gelingt es, dass mehrere Stationen ein QSO mit einer Dx-Station arbeiten können.

Ich habe das schon gesehen auf 30 m mit einer Station von den Falkland Inseln.

Was ich heute früh auf 40 m mit der Station ZL2LW

erlebt habe, ist eine Widerspieglung unserer

verrückten Welt: 8 Stationen rufen auf der Sendefrequenz von ZL2LW - die Sendefrequenz

wird durch einen Ukrainer- der genau dort mit erhöhter Leistung ruft - weggeplättet. ZL2LW schaffte für 4 Stationen genau einen Durchgang, dann gab er gefrustet auf. HAM-Spirit oder Unwissenheit? Friedliches Nebeneinander oder Egoismus und Rücksichtslosigkeit? Erst Denken dann Handeln?

Jeder kann sich das Passende Heraussuchen.

Eigentlich sehr schade um unser spannendes Hobby.

Wolfgang DL5JWN wies noch auf folgendes hin:

Durch die große Anzahl von Stationen und den begrenzten Frequenzbereich von 2,5 kHz kann es

vorkommen, dass  eine scheinbar "freie" Frequenz

gar nicht frei ist, weil man Stationen nicht im Wasserfall sieht. Auch deshalb kann die DX-Station

die rufende Station nicht identifizieren.

Joe Taylor hat in der Version 1.9 diese Tatsachen

bedacht und berücksichtigt. Diese liegt derzeit nur in einer B-Version vor, hat aber wieder bessere Dekodierungstiefe (auch bei sich überlagernden Signalen) und Empfindlichkeit bis -24 dB.

Der Mann ist schon ein Genie.

73

Anfang 2017 möchte ich meine Hilfen für die digitalen Betriebsarten erweitern, weil JT65 immer beliebter wird und unter den derzeitigen sehr schlechten Bedingungen eine gute Möglichkeit bietet, Dx-Verbindungen zu realisieren.

Ein bisschen Theorie

JT 65 ist eine digitale Betriebsart, die geeignet ist für niedrige Sendeleistung (QRP-Betrieb) und für Stationen mit Antennendefiziten. Entwickelt wurde sie von Joe Taylor, einem Professor der Universität Princeton USA, der für seine Forschungen den Nobelpreis erhielt. Für die Betriebsart wird eine PC-Soundkarte benötigt. Das Signal besteht aus 65 Tönen- einem Sychronisationston und 64 weiteren Tönen, die die Information transportieren. Digitale Daten werden strukturiert in Paketen mit 72 Informationsbits. Eine typische Nachricht besteht aus zwei Rufzeichen, einem Grid-Locator und einem Signalreport.

Jede Aussendung dauert 48,6 s, die in 126 Symbole zu je 0,372 s Symboldauer aufgeteilt werden. Die Bandbreite bei JT65 beträgt 177,6 Hz, bei JT 9 9Hz.

Die Systemuhr des PC's muss mit einem Zeitserver

exakt synchronisiert sein, sonst lässt sich die Nachricht nicht dekodieren.

Übertragen werden nur Rufzeichen, LOC und Rapport in dB. Die Sendeleistung sollte im QRP-Bereich liegen- bei JT65 max. 40W und bei JT9 max. 10W.

 

Software

Die Software kann von der Seite WSJT-X der University Princeton heruntergeladen werden.

Derzeit ist es die aktuelle Version wsjtx-1.70-win32.exe.

Es gibt auch Versionen für MAC und LINUX.

Die vom OV S06 angebotene Version JT65-HF hat für den Gebrauch einige entscheidende Nachteile - z.B. die deutlich schlechtere Dekodierung und der begrenzte Frequenbereich.

 

Einstellungen

Nachdem die Software auf den PC geladen wurde, muss dieser via Interface mit dem TRX verbunden werden. Moderne TRX können via USB-Kabel mit dem PC verbunden werden. Nun muss ein virtueller

Port für den entsprechenden TRX erzeugt werden.

Dieser wird bei jedem Hersteller auf den Supportseiten angeboten.

Da er auch für andere digitale Modes benötigt wird,

ist er vielleicht schon auf dem PC vorhanden.

Man kann ihn im Gerätemanager unter Audio erkennen.

Bei den Einstellungen muss zunächst das Rufzeichen und die GRID-Bezeichnung eingegeben werden (4 Stellen , z.B. : JO60) . Der Rest sollte erst mal so bleiben, man kann später noch damit experimentieren.

Nun zur wichtigsten Einstellung - dem TRX.

Joe Taylor bietet bei Radio eine ganze Menge Geräte an. Findet man sein Gerät nicht, gibt es Vergleichsgeräte, die funktionieren, z.B. ICOM 7100 und ICOM 7410 oder FLEX 6300 und KENWOOD TS 2000. Dann nachschauen, welcher Port vom

TRX belegt ist. Meist COM 4. Die Baudrate ist mit 9600 völlig ausreichend. PTT-Methode: CAT.

CAT bewirkt, dass die genaue Frequenz angezeigt wird und dass ein Frequenzwechsel vom Programm auf den TRX erfolgen kann. Data Bits: 8 Stop Bits 1.

Handshake: Hardware Mode None Split Operation None.

Dann gibt es unten ein kleines Feld : Test Cat, wenn alles richtig eingestellt ist, leuchtet dieses Feld grün.

 

Nun die virtuellen Soundkarten eintragen. Die findet man wieder im Gerätemanager. Jeder dürfte da etwas anderes drinstehen haben, bei mir DAX RX 1 und DAX-TX. Diese müssen natürlich unter Wiedergabegeräte und Aufnahmegeräte aktiviert sein ( blau unterlegt und mit Häkchen versehen).

Dann noch ein paar praktische Tipps: Lautstärke

auf 30% reduzieren, ALC auf 0 und Sprachprozessor deaktivieren. Sonst wird die sehr sensible Übertragung übersteuert und verzerrt und kann vom Partner nicht dekodiert werden.

Kurze Anmerkung: einige YAESU-TRX arbeiten nur, wenn die ALC leicht angehoben ist.

 

Es gibt dann noch ein paar Farbspielchen für die neuen und bereits gearbeiteten Stationen. Die Station, die CQ gibt, ist in der Regel grün hinterlegt.

Will man sie arbeiten, dann mit der linken Maustaste

in der Bandaktivität anklicken. Dann steht das gesamte QSO unten rechts in der Tabelle. Nicht vergessen: Enable TX, der Sender muss nach dem

Durchgang wieder deaktiviert werden (daneben).

Es ist nicht viel Zeit zum Überlegen, ca. 10s.

Hat die Station geantwortet, ist die Nachricht rot unterlegt. Dann gibt man im nächsten Durchgang den Rapport in dB, unten in der Tabelle anklicken.

Beendet wird ein QSO mit einem 73 - man kann auch selbst einen kleinen Text z.B. HNY aussenden.

Es gibt eine 2. Belegung der Tabelle. Ganz links steht log QSO, um es abzuspeichern.

Nun noch ein wichtiger praktischer praktischer Hinweis: Will man selbst CQ senden (Tabelle ganz unten), muss man zwei Dinge beachten. Freien Platz im Spektrum suchen, klicken und dann gibt es in der Mitte ein Feld RX - TX. Anklicken! Dann ist oben im Spektrum der rote und grüne Bereich deckungsgleich. Das ist wichtig, weil sonst Senden und Empfangen auf verschiedenen Frequenzen erfolgen. JT 9 liegt in der Regel 2 kHz höher, also z.B. 14076 kHz - 14078 kHz. Die exakte Frequenz

kann man in der Tabelle genau ablesen.

Dann viel Erfolg bei JT 65 oder JT9. Die Kunst besteht nicht darin, Japan zu arbeiten - sondern Japan mit 5 W zu arbeiten.

Digitale Modes - für experimentierfreudige OM's

Als ich neulich ein QSO mit einem OM aus Baden-Württemberg führte, teilte er mir mit, er interessiere sich schon für die digitalen Modes, aber er wüsste nicht, was er alles so einstellen sollte, dass er ein PSK-QSO führen könnte.

Eigentlich ist es wirklich nicht leicht und man muss sehr vieles bedenken und am PC einstellen, bis es funktioniert. Ich werde mal einen Versuch starten, einige Hilfen für die Digimodes zu geben. Ich werde dann mal nachfragen, ob es zu kompliziert war oder verständlich. Dann kann man die Reihe fortsetzen.

Verbindung des TRX mit einem PC

Digitale Programme wie MixW, HRD oder WSJT-X benötigen einen PC. Sie werden mit der Computermaus gesteuert und übernehmen nach erfolgreicher Einstellung das Kommando über den Transceiver. Keine Angst fast alle Digimodes arbeiten mit LP -

meist weniger als 40W- der TRX wird keinen Schaden nehmen.

Fast jeder TRX lässt sich mit dem PC verbinden und steuern, egal ob es sich um einen YAESU, Kenwood oder ICOM handelt.

 

Handbuch des TRX- welche Anschlüsse sind vorhanden ?

Ich weiß, dass es allerhand Geduld abverlangt. Die digitalen Programme arbeiten fast alle mit der Soundkarte des PC zusammen. Man kann also den TRX von einem Audioausgang oder einem ACC-Ausgang mit dem PC verbinden. Ältere TRX benötigen

für die Verbindung ein Interface. Da muss man sich mal im Internet umhören, welches für seinen TRX gut geeignet ist. Will man die sogenannte CAT-Steuerung ( also wichtige

Funktionen wie Frequenz oder PTT) realisieren, benötigt man ein Interface für den ACC-Ausgang. Für jeden TRX gibt es dazu einen besonderen Stecker. Kauft man z.B das beliebte Interface SignalLink USB (zu haben bei QRP-Projekt Berlin), dann muss man für seinen TRX sogar noch eine paar Jumperdrähte nach sehr guter Beschreibung einsetzen- aber unser Hobby wird ja immer als experimentelles Hobby bezeichnet.

Bei moderneren TRX wie dem Kennwood TS 590 oder den modernen ICOM-Trx ist ein USB-Anschluss

am TRX vorhanden- in diesem Fall benötigt man kein Interface mehr. Man sollte aber das USB-Verbindungskabel etwas schützen, damit keine HF in den PC eindringen kann.

Mit etwas teueren Geräten wie RIG-Expert kann man dann auch noch einige zusätzliche Einstellungen vornehmen und die Interfaces sind meist mit einem Optokoppler ausgestattet, der HF-Eindringen deutlich erschwert.

DeR Transceiver benötigt einen Virtulellen Port

Viele Programme benötigen einen sogenannten virtuellen Port, damit die Software den TRX steuern kann. Nun muss man wirklich sehr aufmerksam auf den Herstellerseiten

seines TRX suchen. Man findet die sogenannte Treibersoftware meist unter Support und Downloads. Aber aufpassen- das Windowsprogramm ist eine Hu....., es benötigt genau den richtigen Treiber. Also bitte nachschauen, ob man auch den Treiber für WIN 10 installiert hat. Man kann es aber sehr gut überprüfen. Bei Kennwood heißt der Treiber Silicon Labs CP210X USB to UART Bridge. Übersetzt man das Wort Bridge wörtlich- ist es die Brücke zum PC. Also nach dem Download installieren- meist git es ein kleines SET-UP-Programm. Dann in WIN Systemsteuerung den Gerätemanager öffnen und bei Audiogeräten nachschauen. Da muss der Teiber drinstehen und auch ein COM-Port. Bitte die Nummer dieses COM-Ports aufschreiben, denn die wird noch gebraucht.

Software herunterladen z.b.FLDIGI

Software gibt es reichlich. Man kann alles ausprobieren und nimmt dann das Programm, welches uns am meisten zusagt. Ich werde jetzt das Programm FLDIGI beschreiben. Warum? Nun es ist recht einfach zu bedienen, die Einstellungen sind überschaubar, es ist ein kostenloses Programm und es wird ständig erneuert.

Ja und so sieht es dann aus, wenn man das Programm geöffnet hat. Oben sieht man schon mal die Frequenz ziemlich groß. Wenn alles richtig eingestellt ist, muss die Frequenz, die hier angezeigt wird, mit der Frequenz des TRX übereinstimmen.

Links erscheinen alle aktiven Stationen in dem Band ( für PSK ist die Frequenz auf 20 m die 14070 kHz) In der Mitte sieht man dann alle Informationen, die bei einem QSO ausgetauscht werden. Unten gibt es ein Wasserfalldiagramm mit den Balken, das sind die arbeitenden Stationen. Darüber gibt es eine Befehlsleiste. Dazu später mehr.

Natürlich muss ich meinen Namen, mein Calsign, mein QTH und meinen Locator eingeben.

Programmeinstellungen

Ja leider muss auch im Programm einiges eingestellt werden, es soll ja für den YAESU, den Kenwood oder den ICOM funktionieren.

 

Beginnen wir mal mal mit der Konfiguration. Configure bei Options.

Da gib es oben in der Leiste Audio. Weiter unten steht Port-Audio- Häkchen setzen.

Meist steht in den Feldern die normale Computer-Soundkarte drin. Klickt man auf die Pfeile, findet man aber hier die Audiotreiber für seinen TRX. Hier ist es DAX-Audio.

Das kann aber auch Audio-Codec heißen. Diese Audiotreiber müssen da drin stehen.

Unten gibt es ein Apply - was so heißt : Übernehmen.

Oben gibt es dann in der Überschrift RIG- also die Station. Vorhin habe ich beschrieben, mal soll sich den virtuellen COM-Port aufschreiben. Der muss nun hier eingetragen werden. Wenn alles richtig ist, steht er in der Liste. Dann noch ein paar Häkchen.

Die Befehle DTR und RTS werden für die PTT-Steuerung benötigt. Initialisieren. Save und Close.

Bei manchen TRX ist das Häkchen für separate Port nicht zielführend.

Nun rein in RigCAT. Ein wichtiges Einstellungsfenster. Alles so einstellen wie durch die Pfeile angedeutet. Bei Baud-Rate steht bei mir 9600. Das könnte bei ICOM anders sein oder bei Kenwood. Hier müsst Ihr in dem Set-Up-Menü Eures TRX nachschauen, welche Baudrate eingestellt ist. Die Baudrate von 9600 ist für FLDigi völlig ausreichend.

Jetzt kommt noch etwas ganz Wichtiges. Oben gib es ein sogenanntes Rig-Description-File. Die Endung des Dateinamens ist: xml. Ihr findet diese kleine Datei unter http://www.w1hkj.com/xml/archives.html. Diese Datei auf den PC speichern und dann bei Öffnen Open eintragen. Z.B.TS590.xml

 

Arbeiten mit FLDIGI

Bei den Modes muss man nun erst mal den gewünschten wählen. Beginnen wir bei PSK 31. Oben suchen und bei PSK BPSK31 anklicken (ist in der zweiten Reihe).

Unten sind das die dünnen Balken (Bandbreite 31 Hz). Links im Feld laufen die Aktivitäten. Möchte ich eine Station arbeiten, dann dort auf den Text klicken oder unten auf einen Balken. Nun benötigt man ein wenig Geschick. Im Text der Station erscheint

das Callsign meist mehrfach. Mit der linken Maustaste im gelben Feld auf das Callsign klicken und schon steht es oben im QSO-Feld. Dann auf den Namen klicken und zuletzt auf das QTH- es steht nun alles wichtige drin - die Zeit, die genaue Frequenz und auch die wichtigen Daten der Station wie Name oder QTH. Neben dem QTH-Feld links kann das QSO gespeichert werden. Es wird dann in das Logbuch übertragen.

Das Logbuch kann man natürlich zu jeder Zeit einsehen und in verschiedenen Formen z.B. ADIF exportieren.

DAS QSO - Makros

Unten auf der Leiste wird nun das QSO und geführt und auch vorbereitet.  Zum Aussenden verwendet man die linke Maustaste zum Programmieren die rechte. Drückt man die rechte Maustaste, geht ein weiteres Fenster auf.

Das erste "grüne" Fenster hat den Namen CQ. Rechts ist eine kleine Tabelle mit Befehlen, die das Programm dann ausführt. Vor allem muss es die PTT betätigen.

Oben steht der Befehl TX. Mit dem kleinen grünen Pfeil in der Mitte holt man ihn in das QSO-Feld. Um die Aussendung zu beenden, benötigt man den Befehl RX.

Der TRX beendet seine Aussendung. In der Mitte steht dan der auszusendende Text CQ CQ CQ de MYCALL MYCALL MYCALL PSE K. Alle relevanten Sendebefehle stehen in eckigen Klammen. MYCALL - also mein Rufzeichen-musste ich am Anfang der Installation mal eingeben auch meinen Loactor und das QSO.... auch den Namen des QSO-Partners.

Das holt sich das Programm mit den Befehlen wieder.

Den zweiten grünen Button habe ich mal "Anruf" genannt. Den Namen kann man ganz unten ändern.  In TX und RX ist eingebettet: CALL CALL DE MYCALL MYCALL pse kn.

Das Call des anderen Partners muss aber im QSO-Feld ganz oben eingetragen sein.

Zur Erinnerung mit der linken Maustaste auf das Callsign des Partners klicken.

Den dritten Button habe ich mal "lang" genannt. Darin gebe ich einiges über mich preis. Z.B. mein QTH oder mein Radio und was ich für den QSL-Austausch anbiete. Kann man individuell anpassen.

Wie hast du das verstanden?, steht ganz unten und BTU Back to you- AKÜFI lässt grüßen.  Möchte der Teilnehmer eher ein kurzes QSO, habe ich auf den 4. Button eins gelegt mit nur 599 Name und 73. Vielleicht sollte man die vielen Buttons auch noch für deutsche QSO's nutzen.

Natürlich wird das QSO mit einem ordentlichen Ende abgeschlossen. Da darf man auch mal eine frohe Weihnacht wünschen. Ich kann auch während des QSO's noch einen Text reinschreiben. Wenn die Aussendung dann stehenbleibt, einfach einmal linke Maustaste.

Noch etwas zum Schluss- the Piper to the end- wenn irgendein Fehler irgendwo steckt, geht der TRX auf Sendung, er hört aber nicht mehr auf zu Senden. Dann gibt es ganz unten rechts einen Notschalter T/R - Transmit/ Receive. Beim Verlassen des Programms muss man zwei mal bestätigen (weil man manchmal vergisst das QSO zu speichern).

Ich würde mich freuen, wenn man mir sagt, ob es verständlich war oder vielleicht auch interessant. 73 de Frank DM5KK

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