DX-Tipps

Mitte Dezember

 

 

Nachdem mein CG3000- Tuner in letzter Zeit öfter ausfiel und mein endgespeister Draht an die Grenzen bei Dx-Stationen kam, habe ich mich entschlossen, einen neuen Tuner zu erstehen nach dem Motto - eine Antenne für alle Bänder. Der JC-4s Automatiktuner ist mit 600€ kein Schnäppchen, hatte aber gute Kritiken und bot mir folgende Möglichkeiten: Endgespeister Draht und Vertikalantenne (Eingänge A und B), unsymmetrischer Dipol oder symmetrischer Dipol wie G5RV oder ZS6BKW-Antennen. Erstes Experiment mit meinem endgespeisten Draht, die Achillesferse ist die Erdung des Tuners, das Gegengewicht. Auf manchen Bändern ging es gut, auf anderen nicht so gut. Zweites Experiment -am Eingang B des Tuners ein zweiter Draht (kürzer) - unsymmetrischer Dipol - das ging schon mal besser.

Die Erdung des Tuners spielt in diesem Fall keine dominierende Rolle. Zum Tunen wird ein kleines Steuergerät mitgeliefert, man kann auf den kurzen Draht oder den langen Draht schalten. 

Auch hier stellten sich bei höheren Leistungen auf 2 Bändern Instabilitäten beim Senden ein. 

Heute habe ich eine ZS6BKW-Antenne (2 x 13,7 m + 12,2 m Hühnerleiter) an den Tuner gehängt.

Der Winkel beträgt leider nur 80° zwischen den beiden Drähten und die Hühnerleiter hängt nicht

senkrecht nach unten, wie vorgeschrieben. 

Die Antenne kostet 63,90€ bei WIMO und ist sehr robust aufgebaut. Ich hatte trotz Nichteinhaltung einiger Parameter sofort ein gutes SWR auf allen Bändern und habe auf Anhieb A50BOC aus Thimpu

in Buthan gearbeitet. Die Antenne ist natürlich auf den unteren Bändern zu kurz und der Wirkungsgrad lässt zu wünschen übrig, aber wer hat schon den Platz für Spiderbeams oder Riesenyagis. 

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Antenne in den nächsten Tagen schlägt.

 

 

Bis zum nächsten Dx-Telegramm 73

 

 

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© Frank Hunger