Anna und Vincent

Zur gestrigen Runde ​von S45 ( DL0AUE ) am Dienstag Abend über das 70-cm-Relais vom Scheibenberg konnten wir überraschend die  Stimmen der beiden jungen Funkamateure (oder besser Auszubildenden) vernehmen mit einem Vortag über QRM, Blitz Donner, elektrostatische Aufladung, Michael Faraday und seinen Käfig. Es war eine kleine Physikvorlesung, die wir genießen konnten, denn ein wenig Humor war auch dabei. Luftballon und Katze - ob die das mag?

Alle Zuhörer waren begeistert und sie haben das wirklich sehr gut gemacht - ohne Aufregung. Prima, das könnt ihr demnächst wiederholen und nun ab in den verdienten Urlaub.

Dank auch an Lutz, DG0YA, macht bitte weiter so. 

Funkerwochenende vom 05.07.2019 - 07.07.2019

Hallo liebe YL's and OM's, erst mal möchte ich mich für den etwas späten Beitrag entschuldigen, aber unsere Seite war stellenweise nicht verfügbar, den Grund weiß nur der Provider. Ja- es war wieder ein schönes Funkerwochenende und unsere aktiven Mitglieder waren dabei, André, DO1CAL, der die Technik von Jürgen DL9JFA abgeholt hatte. Weiter konnten wir Gert DM2GL, Frank DF4XF, Max DL3MLA, Holger DG0JW (mit Sohn), Peter DL2JRR, Reiner DG0RB, Wolfgang DL5JMN und Rainer DK1RS begrüßen.

Als Gäste waren zum Hirtstein gekommen Kuni, Lutz und Stefan. Der Aufbau des großen Mastes mit der 2-m-Yagi und dem Big Wheel bereitete doch einige Schwierigkeiten, dazu gehören schon allerhand Erfahrung und Detailkenntnisse.

Leider war die Yagi für 2 m nicht gut einsetzbar, das SWR war ziemlich hoch- die Ursache konnten wir nicht so schnell herausfinden. Mit dem "Big Wheel"

konnten wir auf 2 m aber sofort Verbindungen in Europa in FT8 auf 144,174 MHz herstellen.

Frank DF4XF hatte wieder eine Spezialantenne für den Contest für Kurzwelle mit und war auch recht erfolgreich. Rainer DK1RS funkte auf 70 cm und Reiner DG0RB auf 13 cm - der Platz ist ja für Contestarbeit sehr gut geeignet. Am Sonnabend haben wir ein gutes Mittagessen im "Erbgericht" eingenommen und wir hatten natürlich auch wieder sehr viel Erfahrungsaustausch, ich konnte auch wieder davon profitieren. Leider war das Wetter am Sonntag nicht mehr so gut und zum Abbau waren nur wenige OM's noch da, trotzdem denke ich, dass es ein interessantes und erfolgreiches Funkerwochenende war. Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz und die Teilnahme am

DARC-Contest mit doch recht guten Ergebnissen. 

Z.B.: 70 cm QSO's 50 Tschechien, 48 Deutschland, 5 Slowakei, 2 Oesterreich, 1 Ungarn, 1 Polen, 1 Niederlande und 1 Kroatien oder 2 m: 143 QSO's aus Deutschland, Ungarn, Niederlande, Polen, Slowenien und der Slowakei. 

Wir sollten auch im nächsten Jahr wieder ein Contest-Wochenende für die Aktivität nutzen. 

73 de DM5KK

Sächsischer Bergtag 19.05.2019

Die Aktivität auf 2m bis 13 cm hatte Uli DH7WW schon vor längerer Zeit angeregt und erhielt auch viel Zustimmung im OV. Damit wir auch einige Verbindungen

herstellen können, bot sich der Sächsische Bergtag an.

Im Raum Dresden und im Erzgebirge waren doch allerhand Funkamateure unterwegs. Bei uns nahmen teil: DG0RB auf dem Fichtelberg, DH7WW auf dem Pöhlberg, wo dann auch Stefan DG0ES eintraf, Rainer DK1RS war auf dem Eisenberg bei Oberwiesenthal unterwegs, Max DL3LMA war auf dem Lauterbacher Knochen zugegen und die drei Musketiere Günter DG0GKA, Steffen DL1JEL und ich auf dem Scheibenberg.

 

 

Günter hatte schon sehr viel Vorbereitungsarbeit geleistet - Technik vorbereitet - Mobilfunkgerät mit 10W, gestockte Vertikalantenne für 2 m und 70 cm, Kabel, Akku, Listen für die Logs. Und - Günter hatte mit mir vorher eine Begehung auf dem oberen Rundweg durchgeführt, um noch einmal die Vorzugsrichtungen zu testen. 

Das war sicher notwendig, um erfolgreich zu arbeiten, denn oft sind auch ein paar Berge dazwischen.

Und dann waren doch einige Verbindungen in sehr guter Qualität hergestellt - Burgberg Frauenstein, Großräschen, Berlin, Eichberg, Dresden, Willsdruff, Stollberg, Windmühle Dürrenberg und einige OM's aus der näheren Umgebung. Wir haben sicher die 2 m und 70 cm -Frequenz ein wenig dominiert, wurden aber auch ab und an darauf hingewiesen, einen Kanal tiefer oder höher zu gehen. Meine erste Erfahrung war: einer funkt und einer schreibt, ist sehr vorteilhaft, Schreiben und Funken zugleich verlangt Profieigenschaften. 

Ja, ich kann nur meine Meinung sagen - es hat sehr viel Spaß gemacht bei bestem Wetter an der frischen Luft und wir sollten das wiederholen. 

Amateurfunk live und erfrischend und wir haben wieder einiges dazugelernt. Vielen Dank noch mal an Günter für seine umfangreiche Vorbereitungsarbeit, Dank an Uli, den Organisator und Matthias DD7NT für die sehr guten Tipps. 

Aktivierung COTA Schloss Scharfenstein

Am heutigen 1. Mai haben Gerd DM2GL, Holger DG0JW und Wolfgang DL5JMN die Burg Scharfenstein

DL01280 SAX 074 zum Sächsischen Burgen-und Schlössertag aktiviert. Im Schlossgarten wurde die Antenne - Gerd hatte die FD4 wieder dabei - aufgebaut, es war genügend Platz vorhanden. Zunächst konnten wir auf 80 m über 50 QSO's fahren - die Empfangs-qualität war sehr gut und es gelangen meist Verbindungen in DL. Später sind wir dann auf 40 m gewechselt und hier waren die Bedingungen für Nahfeld

und mittlere Entfernungen leider nicht ideal. Aber einige 

QSO's mit europäischen Stationen aus Polen, Tchechien, den Niederlanden, Italien, Frankreich und der Ukraine gelangen auch hier. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, das Wetter war auch gut und die Schlossherren zeigten sich dieses mal von der besseren Seite. QSL's gibt es über das Büro, e-QSL und LoTW, darum wird sich Wolfgang kümmern und auch die Logs auf die sächsische COTA-Seite hochladen.

Vielen Dank allen Beteiligten für die schöne Aktivität.

Neue Betriebsart FT4

Seit einigen Tagen hat die Gruppe um Joe Taylor - K1JT - die neue Modulationsart FT4 als WSJT-X Version

2.1.0 rc7 zum Download bereitgestellt. Zu finden ist sie auf der WSJT-X-Seite der Uni Princeton ziemlich weit unten. Es ist eine experimentelle Version, die bis zum Mitte Juli  2019 arbeitet. Sie ist für Conteste vorgesehen und ein Durchgang dauert rund 6,5 s. Die Bandbreite

musste auf Grund der geringen Rechen-und Übertragungszeit vergrößert werden. Zum Testen lohnt es sich, die Version herunter zu laden. Die Frequenzen, auf denen die Stationen arbeiten, müssen in der Frequenzliste (Settings Frequencies) mit Insert für FT4 eingetragen werden. Aktivitäten laufen derzeit auf 14080 kHz und 7080 kHz. Die Dekodierung funktioniert nicht immer einwandfrei - Split ist natürlich Pflicht. Gestern und heute konnte ich auf 20 m ca. 25 QSO's fahren, z.B.

mit NA, Mittelamerika, Südamerika und Indonesien. 

Ein QSO ist natürlich rasend schnell abgeschlossen, wenn alles gut läuft nach ca. 20 s. Auch der Meister Joe Taylor kann in dem neuen Mode gearbeitet werden. Ich möchte nach 2 Tagen keinen Erfahrungsbericht abgeben. Nur ein paar Tipps - Zeit mitbringen - Frequenz ab und an leicht ändern - Leistung drosseln -Dekodierung nur bei sauberen Signalen - Zeitabweichung überprüfen. Der OP von E-QSL teilte mir mit, dass der Mode FT4 unter MFSK(FT4) zu finden ist.

 

 

Für die neue Rubrik Jugendarbeit hat uns Lutz DG0YA einen Artikel und Bilder zugeschickt. das Einverständnis der Eltern zur Veröffentlichung der Bilder liegt vor.

Vielen Dank Lutz - wir werden in dieser Rubrik nun öfter berichten.

 

 

Ich wünsche Euch noch eine angenehme Woche- 73 de Frank DM5KK

 

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